Ich liebe den Markt… – Über den Kausal-Zusammenhang von Konsum, wachsender Ungleichheit auf globaler und nationaler Ebene und der „Flüchtlings-Krise“

Es ist schon etwas abstrakt, doch es gibt mehr als genug Menschen, die dem Markt als eine religionsähnliche Entität huldigen. Dabei ist für die meisten nicht nur die Liebe zum Markt eine Abstraktion, sondern bereits der Markt in sich selbst. Natürlich gibt es fixe Definitionen, dennoch wird er meist sehr subjektiv definiert. Für viele ist der Markt das Sinnbild des Kapitalismus, der virtuelle oder reelle Ort, an dem weltweit Handel betrieben wird. Der Markt hat seine eigenen Gesetze, welche nicht nur teilweise unabhängig von nationalem und internationalem Recht zu sein scheinen, sondern die sich oft über geltende Rechtssprechung stellen oder diese sogar aktiv beeinflussen. Der Handel, der Konsum und damit der Markt bestimmen unseren Alltag, vom Klingeln unseres Weckers bis zum Schließen unserer Augen und darüber hinaus.

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