Gefahr der Medien für die Menschen

Ein Gastbeitrag von Philipp Egger.

Digitale Medien sind in unserem Zeitalter überhaupt nicht mehr wegzudenken. Allerdings bringen sie auch sehr viele Gefahren mit sich. Viele Jugendliche stehen beispielsweise schon so arg im Bann von Internet und Smart TVs, dass sie sich ein Leben ohne überhaupt nicht mehr vorstellen können. Schon alleine dieser Faktor ist ein wichtiger Grund zur Besorgnis. Es ist eigentlich ganz klar, dass für viele Alltagssituationen digitale Medien absolut notwendig sind, aber dafür bringen sie auch sehr viele Gefahren mit sich. Dazu zählen in erster Linie die Internetsucht, der Datenmissbrauch und auch Cybermobbing. Es ist deshalb sehr wichtig, dass vor allem Kinder und Jugendliche sich diesen möglichen Gefahren bewusst sind und einen sicheren Umgang lernen. Ein sicherer Umgang der Medien ist, die Inhalte kritisch beurteilen zu können. Sie sollten also auf keinen Fall jedem Inhalt trauen und sich bei Zweifeln gegebenenfalls an die Eltern oder an Lehrpersonen wenden. Vorteile der digitalen Medien sind die sozialen Vernetzungsmöglichkeiten, leichteres Lernen und mehr Kreativität, von besseren Berufschancen abgesehen. Auch erhält man durch den täglichen Umgang einen wichtigen Überblick über die vorhandene Informationsflut. Zu den Gefahren durch die Medien zählen aber nicht nur die schon erwähnten Faktoren wie Mobbing, sondern unter anderem auch die beliebten Fake News und Manipulationen.

Welche Formen von Manipulationen sind gefährlich?

Jede Form von Manipulation der Medien ist im Prinzip gefährlich. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Fake News in den sozialen Netzwerken handelt oder um die Informationen in den Nachrichten. Medien sollten in erster Linie möglichst unparteiisch informieren und vor allem ein wirklich verlässliches Realitätsbild wiedergeben. Allerdings ist das leider in der Praxis nicht der Fall, denn vor allem Skandale und Unglücksfälle, zählen mit zu den beliebtesten Informationen der Menschen, egal in welchem Land. Nicht umsonst ist die sogenannte Regenbogenpresse in einer etwas anderen Form schon seit Jahren auch im Fernsehen mit ihren sogenannten Reality-Shows sehr aktiv vertreten. Die Zuschauer können es dann kaum noch erwarten, dass eine besonders hübsche Teilnehmerin endlich unter die Dusche geht oder mit einem anderen Teilnehmer freudig ins Bett hüpft und dort eine heiße Nacht verbringt.

Im Internet kann heutzutage eigentlich jeder, alle Arten von Informationen verbreiten. Vor allem durch das Bloggen besteht die Möglichkeit, sehr viele Menschen zu manipulieren. Dies ist an und für sich sehr leicht, da die meisten Leser die veröffentlichten Informationen überhaupt nicht mehr hinterfragen und sich ihre Sympathien nur nach der Interaktion mit dem Herausgeber richten. Je besser beispielsweise ein Blog betreut wird, desto mehr Leser wird er erhalten und dadurch auch mehr Werbung. Daraus wird offensichtlich, dass auch viele Blogger auf „sensationelle“ Neuigkeiten angewiesen sind, da sie sich dadurch ihren Lebensunterhalt finanzieren.

Eine weitere Gefahr der Medien ist aber auch die virtuelle Realität. Seit dem bekannten Film Avatar verfügen übrigens die meisten Haushalte über mindestens eine Spielkonsole. Games, in denen man eine virtuelle Persönlichkeit annehmen kann, sind übrigens nicht nur bei Jugendlichen sehr beliebt, sondern auch bei sehr vielen Erwachsenen. Nicht umsonst handelt es sich dabei um die beliebtesten Spiele für alle Altersgruppen. Je tiefer und länger man in eine virtuelle Spiele-Realität eindringt, desto schwieriger wird es auch, die virtuelle von der echten Realität zu unterscheiden. Ansonsten ist die virtuelle Realität eine der besten Mittel der Medien, uns geschriebenes auch wirklich deutlich besser sehen und verstehen zu lassen.

Die Macht der Medien und die Internetzensierung

Die Macht der Medien ist bei über 82 Millionen Einwohner in Deutschland auf keinen Fall zu unterschätzen. Nicht umsonst ist auch die Zensierung vom Internet ein sehr beliebtes und vor allem ein heißumstrittenes Thema. Mittlerweile zensieren immer mehr Länder nicht nur Pornoseiten, sondern auch Nachrichten über unerwünschte Themen oder sogar die beliebten Social-Media-Portale. China beispielsweise hat über 300 Millionen Internetbenutzer, von denen allerdings die wenigsten wissen, dass ihre Regierung durch Filter und Ausspähungen China vom globalen Netz so gut wie möglich abschirmen möchten. Internationale Seiten werden deshalb absichtlich verlangsamt, damit sie für die Nutzer absolut unbrauchbar gemacht werden. Auch kann man von diesem Land die New York Times oder Menschenrechtsorganisationen überhaupt nicht aufrufen. Zensiert sind in China übrigens auch Youtube, Facebook, Twitter und seit kurzem auch die Google-Dienste.

Die Internetzensierung ist aber auch in Nordkorea und Südkorea der Fall, in Vietnam, in Russland, in Afghanistan, in Myanmar (wo es nicht einmal Hotmail oder Yahoomails gibt), in Kuba, Syrien, Thailand, im Iran, Libyen, Malaysia, Saudi-Arabien, Tunesien, Usbekistan, die Vereinigte Arabische Emirate, Malediven, Australien, Neuseeland und in der Türkei. Aber auch Deutschland ist für seine Zensur im Internet bekannt, wie aus den Statistiken von Google zu entnehmen ist. Alleine im Jahr 2009 wurden in nur 6 Monaten 188 Sperrungen und Löschungen von deutschen Behörden beantragt, die nur noch von Brasilien übertroffen wurden. Deutschland hat übrigens in Hinsicht auf verfassungsfeindliche Neonazi Seiten oder Holocaust Leugnern deutlich schärfere Verbote. Ansonsten spielt natürlich auch der Jugendschutz bei der Internetzensur in Deutschland eine wichtige Rolle. Fest steht auf jeden Fall, dass vor allem die digitalen Medien weitaus gefährlicher sein können, als andere Kommunikationswege.


Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Essayhilfe. Sie können auch ihn direkt über Facebook erreichen.


Danke an Philipp Egger für die Erlaubnis, diesen Artikel zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung bedeutet keine Zustimmung des Seitenbetreibers zum Inhalt.

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